Wer war Philipp Jakob Siebenpfeiffer?
Phillip Jakob Siebenpfeiffer war der erste Landrat von Homburg. Siebenpfeiffer und sein Freund Johann Georg August Wirth setzten sich vor allem für Freiheit und Mitspracherechte in der Politik ein. Zu dieser Zeit waren politische Versammlungen verboten, weshalb sie ein großes Volksfest organisierten. Das Hambacher Fest (27.Mai 1832) war ein wichtiges Ereignis für die Entstehung unseres demokratischen Staatswesens. Dort wurden u.a. das Selbstbestimmungsrecht, Freiheit und Gleichberechtigung gefordert.
Für unsere Schule bedeutet sein Schaffen eine Verpflichtung und Orientierung.
Er hat das primäre Erziehungsziel als „Bildung zur Humanität“ bezeichnet. Erziehung muss sich an den Idealen der Humanität, den individuellen Möglichkeiten eines Menschen und den gesellschaftlichen Anforderungen ausrichten.
Für die pädagogische Praxis bedeutet dies, dass die Bildungsinhalte für die Bewältigung der Anforderungen des Alltags geeignet sein müssen; das heißt die Kinder und Jugendlichen müssen Qualifikationen erwerben, die sie befähigen aktiv an der Gestaltung des Gemeinschaftslebens teilzunehmen.
(aus der Ballade von Ludwig Harig)